Ein Rechnungsprogramm erleichtert dir vor allem das Erstellen und Versenden von Rechnungen und Angeboten. Buchhaltungssoftware ergänzt weitere Aufgaben: Eingangsbelege organisieren, Zahlungen abgleichen und die steuerliche Vorbereitung strukturieren.

Wenn du nur Rechnungen schreibst

Dann können Dokumentenvorlagen, Kundendaten und ein sauberer Überblick offener Rechnungen zunächst genügen. Wer sehr wenige Rechnungen erstellt, sollte kostenlose Programme mit klaren Limits prüfen.

Wenn du auch Belege, Konten und EÜR bearbeiten willst

Dann lohnt der Blick auf umfassendere Pakete. Lexware Office beschreibt die EÜR im Paket L; sevdesk führt EÜR und Buchhaltungsfunktionen in seinem Buchhaltungstarif. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von Branche, Buchführungsverpflichtungen und Zusammenarbeit mit der Steuerberatung ab.

Wenn du einen Online-Shop betreibst

Bei vielen Bestellungen sind die Zahl der Dokumente und Schnittstellen oft wichtiger als der Preis für eine einzelne manuelle Rechnung. easybill bewirbt dafür besondere Automatisierungs- und E-Commerce-Funktionen in höheren Tarifen.

Merksatz: Kaufe nicht mehr Funktionsumfang, als du brauchst – plane aber ein, wie du Daten exportierst und später den Anbieter wechseln könntest.

Wie geht es weiter?

Nutze unseren kostenfreien Vier-Fragen-Check, um drei marktübliche Lösungen anhand deiner Antworten zu sortieren. Für Steuer- und Rechtsfragen ist die individuelle Beratung wichtiger als jede Softwareempfehlung.

Quellen